Warum die richtigen Keywords über Ihren Erfolg entscheiden
Viele Unternehmen starten Google Ads Kampagnen, ohne die Keyword-Strategie ausreichend zu durchdenken. Das Ergebnis: Budgets versickern in irrelevanten Klicks, die nie zu einer echten Anfrage führen. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, viel Geld in Werbung zu stecken, ohne den gewünschten Effekt zu sehen. Das liegt oft daran, dass die gewählten Keywords zu breit, zu unspezifisch oder einfach nicht auf die tatsächliche Kaufabsicht Ihrer Zielgruppe ausgerichtet sind.
Eine erfolgreiche Google Ads Keyword-Recherche beginnt deshalb nicht bei Suchvolumen allein, sonder bei der Frage: Welche Suchbegriffe verwenden Menschen, die tatsächlich Interesse an Ihrem Angebot haben? Je besser Keywords, Anzeigen und Landingpages zur Suchintention passen, desto höher ist die Chance auf qualifizierte Klicks und Conversion.
Ohne präzise Keywords verschwenden Sie nicht nur Werbebudget, sondern verpassen auch die Chance, genau jene potenziellen Kunden zu erreichen, die aktiv nach Ihren Leistungen suchen – wie eine Google Ads Agentur dabei unterstützen kann, zeigt sich insbesondere bei der strategischen Auswahl und laufenden Optimierung relevanter Suchbegriffe. Eine kontinuierliche Optimierung Ihrer Keyword-Liste ist hier entscheidend.
Zielgerichtete Keywords: Ihr Weg zu mehr qualifizierten Anfragen
Stellen Sie sich vor, Ihre Google Ads Anzeigen erscheinen immer dann, wenn jemand explizit nach genau dem sucht, was Sie anbieten. Das ist das Ziel einer effektiven Keyword-Strategie. Es geht darum, nicht nur gefunden zu werden, sondern von den richtigen Personen gefunden zu werden, die bereits ein konkretes Bedürfnis oder eine Absicht haben.
Entscheidend ist dabei die Suchintention hinter einem Begriff. Ein Keyword kann ein hohes Suchvolumen haben und trotzdem wenig wertvoll sein, wenn die Suchenden lediglich Informationen suchen. Begriffe mit klarer Kauf-, Kontakt- oder Buchungsabsicht sind für viele Kampagnen deutlich relevanter. Berücksichtigen Sie deshalb die gesamte Customer Journey Ihrer potenziellen Kunden – von der ersten Recherche bis zur konkreten Anfrage.
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Mehr InformationenSchritt-für-Schritt: Die besten Keywords für Ihre Google Ads finden
Mit diesen umsetzbaren Schritten stellen Sie sicher, dass Ihre Keywords präzise auf Ihre Ziele einzahlen:
1. Startpunkt: Ihr eigenes Angebot und Ihre Expertise
Niemand kennt Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung besser als Sie selbst. Beginnen Sie damit, Ihr Angebot aus jeder Perspektive zu beleuchten. Erstellen Sie dazu eine detaillierte Liste aller relevanten Begriffe und Formulierungen, die Ihr Angebot beschreiben. Denken Sie an:
Kernleistungen: Was bieten Sie genau an? (z.B. „Rechtsberatung Erbrecht“, „Online-Marketing Beratung“, „Hotel Salzburg Zentrum“)
Spezifische Merkmale: Was macht Ihr Angebot besonders? (z.B. „biologische Lebensmittelversand“, „schnelle Lieferung“, „24/7 Notdienst“)
Synonyme und Variationen: Wie könnten andere Ihr Angebot bezeichnen? (z.B. „handgemachte Beutel“ statt „handgefertigte Taschen“) – Sammeln Sie hier auch ähnliche Keywords und ähnliche Begriffe.
- Lokale Ergänzung: Wenn Sie regional arbeiten, kombinieren Sie zentrale Leistungen mit Stadt, Region oder Einzugsgebiet.
- Leistungsbezogene Long-Tail-Keywords: Ergänzen Sie konkrete Eigenschaften, Probleme oder Zielgruppen, um spezifischere Suchanfragen abzudecken.
2. Die Perspektive Ihrer Kund:innen einnehmen
Versetzen Sie sich in Ihre potenziellen Kunden. Wie würden diese Ihr Angebot suchen, wenn sie ein akutes Bedürfnis haben?
Konkrete Probleme: Welche Probleme löst Ihr Angebot? (z.B. „Scheidung Anwalt Kosten“, „Hotel mit Hund Österreich“)
Fragen: Welche Fragen stellen sich Suchende? (z.B. „beste Steuerberatung München“, „wie finde ich einen guten Zahnarzt“)
Kaufabsicht: Welche Suchbegriffe deuten auf eine direkte Absicht hin? (z.B. „Online Kurs kaufen“, „Software Abo Vergleich“)
- Informationsbedarf: Welche Begriffe werden genutzt, bevor eine Person bereit ist, eine Anfrage zu stellen?
- Entscheidungsphase: Welche Wörter wie „Kosten“, „Preis“, „Anbieter“, „Termin“, „Agentur“ oder „Beratung“ zeigen, dass jemand bereits Anbieter vergleicht?
Auf diese Weise entsteht nicht nur eine längere Keyword-Liste, sondern eine Liste, die verschiedene Stufen der Suchintention abbildet.
3. Spiele den Google Ads Keywords Detektiv
Ihre Konkurrenz ist eine wertvolle Informationsquelle. Untersuchen Sie, welche Keywords diese verwenden. Tools zur Wettbewerbsanalyse können Ihnen dabei helfen, die erfolgreichsten Keywords Ihrer Mitbewerber aufzudecken. Achten Sie darauf, ob diese Begriffe auch wirklich zu Ihrem Angebot passen und ob es ungenutzte Nischen gibt, die Sie besetzen können. Dies hilft Ihnen, Ideen für Keywords zu entwickeln.
Übernehmen Sie Begriffe jedoch nicht ungeprüft. Ein Keyword ist nur dann sinnvoll, wenn es zu Ihrem Angebot, Ihrer Zielgruppe und dem Ziel der Kampagne passt. Besonders interessant sind Suchbegriffe, bei denen eine klare Nachfrage besteht, die Konkurrenz aber noch nicht optimal auf die konkrete Suchintention eingeht.
4. Keywords bewerten: Suchvolumen, Relevanz und Absicht
Eine lange Keyword-Liste ist gut, aber nicht jedes Keyword ist Gold wert. Filtern Sie Ihre Liste nach diesen Kriterien:
Suchvolumen: Wird nach dem Keyword überhaupt gesucht? Ein hohes monatliche Suchvolumen ist oft ein gutes Zeichen, aber auch Nischen-Keywords mit geringem Volumen können sehr profitabel sein. Achten Sie auf die Daten zum Suchvolumen.
Relevanz: Passt das Keyword präzise zu Ihrem Angebot und Ihrer Zielgruppe? Irrelevante Klicks kosten Geld, ohne Nutzen zu bringen. Nur relevante Keywords oder geeignete Keywords bringen den gewünschten Erfolg.
Kaufabsicht: Zeigt das Keyword eine klare Kauf- oder Anfragenabsicht? Keywords wie „Preise“, „kaufen“, „Angebot“, „Beratung“ sind oft Zielführender als reine Informationsanfragen.
- Wettbewerb: Wie stark konkurrieren andere Werbetreibende um den Suchbegriff?
- Wirtschaftlicher Wert: Kann aus einem Klick realistisch eine Anfrage oder ein Umsatz entstehen?
- Landingpage-Fit: Gibt es eine Seite, die die jeweilige Suchintention wirklich beantwortet.
Die besten Google Ads Keywords sind daher nicht zwangsläufig die Begriffe mit dem größten Suchvolumen, sondern jene, bei denen Relevanz, Suchintention und wirtschaftlicher Nutzen zusammenpassen.
5. Der Google Keyword-Planer: Ihr kostenloser Helfer
Nutzen Sie das kostenlose Tool von Google, den Keyword-Planer. Nutzen Sie das kostenlose Tool von Google, den Keyword-Planer. Sie finden ihn in Ihrem Google Ads Konto unter „Tools“ → „Planung“ → „Keyword-Planer“. Dort können Sie:
- neue Keyword-Ideen entdecken,
- geschätztes Suchvolumen vergleichen,
- Wettbewerbsdaten prüfen,
- Prognose zu Klicks und Kosten betrachten,
- ähnliche Begriffe und thematische Gruppe identifizieren.
Geben sie nicht nur einzelne Hauptkeywords ein. Testen Sie verschiedene Leistungen, Produktkategorien, Probleme und Formulierungen. So erhalten Sie ein breiteres Bild davon, wie potenzielle Kunden tatsächlich suchen.
6. Keywords in klare Themen-Cluster und Anzeigengruppen aufteilen
Nachdem Sie passende Keywords gefunden und bewertet haben, sollten Sie diese nicht einfach gesammelt in einer einzigen Anzeigengruppe hinterlegen. Gruppieren Sie stattdessen Begriffe mit derselben oder einer sehr ähnlichen Suchintention.
Ein Rechtsanwalt könnte beispielsweise Keywords rund um „Kündigung Arbeitsrecht“ von Suchbegriffen zu „Abfindung Arbeitsrecht“ trennen. Obwohl beide Themen zum Arbeitsrecht gehören, verfolgen die Suchenden unterschiedliche Anliegen. Mit getrennten Keyword-Clustern können Sie Anzeigen deutlich genauer auf die jeweilige Suche abstimmen.
Je klarer ein Keyword-Cluster aufgebaut ist, desto genauer können Sie Anzeigentext und Landingpage auf die jeweilige Suche abstimmen. Das erhöht die inhaltliche Relevanz und erleichtert gleichzeitig die spätere Auswertung der Kampagne.
Stimmen Sie Keyword, Anzeige und Landingpage aufeinander ab. Die Sprache der Anzeige sollte möglichst gut zur jeweiligen Suchintention passen. Wer nach einer bestimmten Leistung sucht, sollte anschließend außerdem auf einer Seite landen, die genau diese Leistung behandelt – und nicht lediglich auf einer allgemeinen Startseite.
Wird eine Anzeigengruppe mit der Zeit zu breit und enthält viele Keywords mit unterschiedlichen Absichten, teilen Sie sie in mehrere thematisch klarere Gruppen auf. Dadurch lassen sich Anzeigen und Zielseiten präziser auf die tatsächlichen Suchanfragen Ihrer potenziellen Kunden zuschneiden.
Wichtig im Jahr 2026: Google Ads arbeitet bei Suchkampagnen zunehmend mit KI-gestütztem Suchanfragen-Abgleich. Mit AI Max können neben bestehenden Keywords unter anderem weitgehend passende und auch keywordlose Signale genutzt werden, um zusätzliche relevante Suchanfragen zu erreichen. Eine saubere thematische Struktur und die regelmäßige Kontrolle der tatsächlichen Suchanfragen bleiben deshalb weiterhin wichtig.
7. Keyword-Optionen und Suchanfragen gezielt steuern
Bei der Erweiterung Ihrer Keyword-Liste können verwandte Suchanfragen wertvolle Hinweise auf zusätzliche Themen, Formulierungen und Suchintentionen liefern. Gleichzeitig sollten ausschließende Keywords gezielt eingesetzt werden, damit Anzeigen bei klar unpassenden Suchanfragen nicht erscheinen. Der Bereich ausschließende Keywords sollte deshalb regelmäßig überprüft und erweitert werden.
Für Suchbegriffe, bei denen Sie die Ausspielung enger an einer bestimmten Formulierung ausrichten möchten, kann Phrase Match sinnvoll sein. Phrase Match schafft dabei einen Mittelweg zwischen Reichweite und Kontrolle, weil die Bedeutung der Suchphrase weiterhin eine zentrale Rolle spielt.
Wenn Sie besonders konkrete Suchintentionen abdecken möchten, kann Exact Match eingesetzt werden. Exact Match ist vor allem dann interessant, wenn Sie Suchbegriffe mit hoher Relevanz und klarer Conversion-Absicht gezielt steuern möchten.
Welcher Match Type sinnvoll ist, hängt von Kampagnenziel, Datenbasis, Suchvolumen und gewünschter Kontrolle ab. Broad Match kann zusätzliche Reichweite schaffen und neue relevante Suchanfragen erschließen. In Verbindung mit einer soliden Datenbasis und passenden Gebotsstrategien lässt sich Broad Match gezielt testen. Trotzdem sollte Broad Match regelmäßig anhand der tatsächlichen ausgelösten Suchanfragen kontrollier werden.
Praxis-Tipps & Kennzahlen für Ihre Keyword-Strategie
Long-Tail-Keywords nutzen: Längere, spezifischere Suchphrasen (z.B. „Online Kurs für Führungskräfte Coaching“) haben oft weniger Suchvolumen, aber eine höhere Kaufabsicht und führen zu günstigeren Klickpreisen. Berücksichtigen Sie hier auch Phrase Keywords.
Ausschließende Keywords identifizieren: Identifizieren Sie Begriffe, die nicht zu Ihrem Angebot passen (z. B. „kostenlos“, „gebraucht“, „Job“ oder „Ausbildung“). Diese sogenannten negativen bzw. ausschließenden Keywords verhindern, dass Ihre Anzeige bei bestimmten irrelevanten Suchanfragen erscheint und können so unnötige Klickkosten vermeiden. Prüfen Sie dafür regelmäßig den Suchanfragenbericht. Beachten Sie: Negative Keywords erfassen ähnliche Varianten oder Schreibfehler nicht automatisch. Relevante Varianten müssen daher bei Bedarf separat ausgeschlossen werden.
Analyse der Suchanfragenberichte: Überprüfen Sie regelmäßig den Suchanfragenbericht in Ihrem Google Ads Konto. Dort sehen Sie, welche tatsächlichen Suchbegriffe – also eingehenden Suchanfragen – Ihre Anzeigen ausgelöst haben. So entdecken Sie neue Keywords und finden negative Keywords.
Durchschnittlicher Klickpreis (CPC): Dieser Wert variiert stark je nach Branche. In umkämpften Märkten können Klickpreise (CPC) von 3–10 € oder mehr pro Klick keine Seltenheit sein. Eine präzise Keyword-Auswahl hilft, diesen Wert zu optimieren und eine hohe Klickrate zu erzielen.
Conversion-Rate: Eine gute Keyword-Strategie zahlt sich in einer höheren Conversion-Rate aus. Im E-Commerce liegt ein guter Durchschnitt oft zwischen 2-5 %, bei Lead-Generierung in spezialisierten B2B-Märkten kann sie auch deutlich höher sein.
Laufende Optimierung: Behalten Sie Ihre Kampagnen kontinuierlich im Blick. Analysieren Sie unter anderem tatsächliche Suchanfragen, Conversion-Daten und die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen. Kennzahlen wie der Anteil an möglichen Impressionen sowie die Impressionen im oberen bzw. absolut oberen Bereich der Google-Suchergebnisse helfen Ihnen dabei, die Sichtbarkeit Ihrer Suchanzeigen besser einzuschätzen und Ihre Keyword-Strategie laufend weiterzuentwickeln.
FAQ
Q: Was ist der Unterschied zwischen Suchanfragen und Keywords?
A: Keywords sind die Begriffe, die Sie in Google Ads hinterlegen, damit Ihre Anzeigen ausgelöst werden. Suchanfragen sind die tatsächlichen Wörter oder Phrasen, die Nutzer in die Google-Suche eingeben. Ihre Keywords sollen möglichst gut mit den Suchanfragen Ihrer Zielgruppe übereinstimmen.
Q: Wie oft sollte ich meine Keywords überprüfen?
A: Ihre Keyword-Liste ist kein statisches Dokument. Überprüfen Sie Ihre Keywords mindestens monatlich. Marktveränderungen, neue Produkte oder saisonale Trends können neue Chancen bieten oder Anpassungen erfordern. Eine kontinuierliche Optimierung ist hier der Schlüssel.
Q: Kann ich auch ohne den Google Keyword-Planer passende Keywords finden?
A: Ja, Sie können mit Brainstorming, Wettbewerbsanalyse und der Analyse Ihrer eigenen Website-Statistiken beginnen. Der Google Keyword-Planer ist jedoch das wichtigste kostenlose Tool, um Suchvolumen und weitere Ideen für Keywords zu erhalten. Er hilft Ihnen, ein definiertes Keyword genauer zu analysieren.
Ihr nächster Schritt: Keywords strategisch einsetzen
Die Wahl der richtigen Keywords ist der erste, entscheidende Schritt für den Erfolg Ihrer Google Ads Kampagnen. Sie haben nun eine klare Anleitung, wie Sie Suchbegriffe finden, die Ihre Zielgruppe wirklich ansprechen und zu qualifizierten Anfragen führen. Dies schließt die Auswahl von geeigneten Keywords und die Definition von ausschließendem Keyword mit ein.
Gehen Sie jetzt ins Detail: Nehmen Sie sich Zeit für eine fundierte Keyword-Recherche. Der Aufwand zahlt sich aus – in Form von relevanten Leads, effizienterem Budgeteinsatz und einem messbaren Return on Investment. Starten Sie noch heute und optimieren Sie Ihre Präsenz in Google Ads.
Weiterführende Artikel für Deine Keyword-Strategie
Wenn Du Deine Keyword-Strategie auf das nächste Level bringen willst, lohnt sich ein Blick auf Wie finde ich auszuschließende Keywords heraus?, denn damit stellst Du sicher, dass Dein Budget nicht durch irrelevante Klicks verloren geht, ein entscheidender Punkt, wenn Du Deine Kampagnen effizienter gestalten willst. Danach solltest Du Dir Wie kann ich meine Google Ads Anzeigen erfolgreicher machen? ansehen, um Deine bereits gefundenen Keywords optimal einzusetzen und Deine Anzeigenstruktur zu verbessern. Und falls Du Dich fragst, wie Du trotz aller Optimierungen vielleicht noch zu viel bezahlst, erfährst Du in Wie kann ich meine Kosten pro Anzeige senken?, mit welchen Hebeln Du Deinen CPC dauerhaft senken und Deine Performance maximieren kannst.


